Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr die Gruppe mit dem Bus zu den einzelnen Stationen innerhalb des Werkes. (c) L. v.d.Berg Der Hafen und die Hochöfen der "Hüttenwerke Krupp Mannesmann". (c) L. v.d.Berg Auch der Parkplatz stand unter Wasser, sodass die Teilnehmer zunächst in ihren Autos warten mußten. (c) L. v.d.Berg “Land unter” am Treffpunkt der Bergbau-Stadtrundfahrt im Juli.  (c) L. v.d.Berg Unser Mitglied Lars van den Berg in der typischen Untertage-Arbeitskleidung während des Vortrages im Dezember 2015. (Foto: Norbert Berrischen) (c) Norbert Berrischen
Jahresrückblick 2015 Anfang Dezember war es Zeit, unseren Verein - wie jedes Jahr - in die Winterpause zu schicken. Als letzte Aktion unseres Vereins in 2015 hat unser Vereinsmitglied Lars van den Berg auf Einladung der "Modell-Eisenbahn-Freunde Gelsenkirchen e.V." (M.E.F.) bei deren Tag der offenen Tür am 13.12.2015 einen gut besuchten Vortrag über die Zeche "Dahlbusch" gehalten. Der Modelleisenbahnverein bildet auf der Modellanlage Teile des Gelsenkirchener Stadtbildes nach, darunter auch Schacht 6 und die dazugehörende Kokerei der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen- Rotthausen. Während seines Vortrages mit dem Titel „Kohle, Glas und Dahlbuschbombe" beleuchtete Lars van den Berg nicht nur die Geschichte der Zeche und der dazugehörenden Kokereien, sondern auch die Bedeutung des Bergwerks für die Glasindustrie in Gelsenkirchen. Und natürlich gehörte auch der erste Einsatz der „Dahlbuschbombe", einer Rettungskapsel für die Bergung eingeschlossener Bergleute, zum Vortrag. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Mitgliedern der „"Modell-Eisenbahn-Freunde Gelsenkirchen e.V." für die tolle Gastfreundschaft und Bewirtung bedanken! Es hat großen Spaß gemacht! Rückblickend haben wir wieder ein öffentliches Exkursionsprogramm angeboten, für das wir sehr viel positive Resonanz bekommen haben und das uns als Verein viel Spaß gemacht hat. Wie in den Vorjahren war die Bergbau-Stadtrundfahrt in Mülheim an der Ruhr auch 2015 wieder ein großer Erfolg, obwohl das Wetter es uns als Veranstalter nicht leicht gemacht hat. Nachdem in den letzten Tagen vor der Tour die Hitze das Hauptproblem darstellte, waren es am Veranstaltungstag heftige Gewitter mit Starkregen. Bereits eine Stunde vor dem Veranstaltungsbeginn regnete es sintflutartig und es hörte auch bis zum Beginn der Veranstaltung nicht auf, sodass der Parkplatz und damit der Treffpunkt für die Teilnehmer unter Wasser stand und unsere beiden vor Ort zuständigen Vereinsmitglieder improvisieren mussten. Dementsprechend wurde der Treffpunkt kurzerhand unter das Vordach eines benachbarten Zoomarktes verlegt, um hier die Teilnehmer vor dem Regen geschützt begrüßen zu können. Der kurze Rundgang über das Zechengelände von „Rosenblumendelle" fiel dagegen aus, die Erklärung gab es vom Bus aus. Kurz nach dem Start der eigentlichen Rundfahrt klarte es dann auf und die restliche Tour fand bei sonnigem Wetter statt, sodass auch die beiden für unterwegs geplanten Ausstiege möglich waren. Mir möchten uns daher nochmal bei allen Teilnehmern bedanken, die trotz des Unwetters an der Tour teilgenommen haben! Besonders freut uns, dass alle die sich angemeldet hatten, auch gekommen waren und sehr gute Stimmung mitgebracht hatten! Uns als Veranstalter und „Reisebegleiter" hat die Tour großen Spaß gemacht! Es war eine tolle Gruppe! Die Bergbauwanderung auf Rosenblumendelle war (auch nach 11 Jahren, in denen die Tour bereits angeboten wird) ebenfalls wieder ausgebucht. So konnten wir mit über 30 Personen die überarbeitete und erweiterte Strecke bei bestem Wetter laufen. Im September waren wir wieder mit einer Gästegruppe bei den „Hüttenwerken Krupp Mannesmann". Während der Werksbesichtigung konnten die Teilnehmer einen Einblick in den aktiven Hütten- und Stahlwerksbetrieb, sowie die Stranggussanlage erlangen. Im Oktober ging es dann bei herbstlichen 8 Grad, zeitweise Sonnenschein und mit 26 Teilnehmern mit großem Interesse und viel guter Stimmung auf unsere traditionelle Bergbauwanderung zu den ehemaligen Standorten der Zeche Wiesche in Mülheim, die wir ebenfalls seit über 11 Jahren anbieten. Viele Fragen während des 6 km langen Rundweges haben das große Interesse der Gruppe gezeigt, auch wenn unser "Gästeführer" Lars mal wieder die angekündigte Dauer der Tour leicht überschritten hat. Und sogar das Wetter hat mitgespielt, weil die ersten Tropfen erst fielen, als alle schon wieder auf dem Heimweg waren. Am Ende der Führung konnte unser Vereinsvorsitzender noch zwei neue Bergbau-Exponate für unseren Verein entgegennehmen, die uns durch Herrn Birger Bender überlassen wurden. Es handelt sich dabei um ein Dräger-Atemschutzgerät BG 174 und eine Zündmaschine. Vielen Dank hierfür nochmals an Birger! Auch unsere montanhistorischen Forschungen rund um den Mülheimer Bergbau sind dieses Jahr ebenfalls sehr erfolgreich gewesen. Ein besonderes Highlight war die montanhistorische Begleitung der Sanierung eines Lichtloches. Darüber hinaus hat unser Mitglied Lars van den Berg im vergangenen August beim „Beetpott- Treffen" in Marl, das der „Bergbau- und grubenarchäologische Verein Ruhr e.V." jedes Jahr organisiert, die Arbeit unseres Vereins und die Geschichte des Bergbaus in Mülheim an der Ruhr durch einen Vortrag einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Auch ist unser Verein eines der Gründungsmitglieder des „Netzwerk Altbergbau-West", in dem sich Vereine und Museen zusammengeschlossen haben, um die montanhistorische Forschung zu vernetzen und zu etablieren. Informationen zum Projekt gibt es auf www.altbergbau-west.de. Abschließend bedanken wir uns bei allen Mitgliedern, Freunden, Gästen und Unterstützern unseres Vereins und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit! Glückauf!
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