©  Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V. . Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V. Das Fördergerüst des “Ottiliäschachtes” im Harz gehörte auch zu den besichtigten Relikten. (c) www.bergbauverein.de Letzte Änderungen auf der Website - Startseite + Kooperationen aktualisiert (18.05.2020)  Letzte Aktualisierung am 18.05.2020 Aktuelle Infos auch auf Facebook Als Ergänzung zu dieser Seite sind wir auch auf Facebook erreichbar. Besucht uns unter unter:  www.facebook.com/bergbaufuehrungen Unsere nächsten Termine: Aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Regelungen finden derzeit keine öffentlichen Vereinsveranstaltungen statt!   Unsere aktuellen Termine findet Ihr auch unter www.facebook.com/bergbaufuehrungen Glückauf und Willkommen beim  Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V. Startseite Über uns Projekte Veranstaltungen Bergwerke & Co. Bildergalerie Newsletter Kontakt/Impressum Datenschutz Links (c) www.bergbauverein.de Trotz der Anstrengung ist die Befahrung der Stollen ein faszinierendes Erlebnis, dass wir nur empfehlen können!  Grubenfahrt im Besucherbergwerk “Graf Wittekind”           Die Ursprünge und Vorgänger des Besucherbergwerks “Graf Wittekind” in Dortmund-Syburg gehen auf das Jahr 1582 zurück, als der Bergbau in Syburg begann und zunächst bis 1663 anhielt. Von 1740 bis 1801 war hier dann die Zeche Schleifmühle in Betrieb, die Zeche Graf Wittekind folgte ab 1858 als Nachlesebergbau bis ca. 1878.  Seit 1986 werden die Stollenbergwerke vom Arbeitskreis Dortmund des “Fördervereins Bergbau-historischer Stätten Ruhrrevier e.V.” wiederhergestellt und sind seit 1997 ein anerkanntes Besucherbergwerk. Interessierte Besucher können hier in den alten Abbauen und Stollen während einer Führung erleben, unter welchen Bedingungen die Bergleute früher gearbeitet haben. Auch unser Vereinsmitglied Lars van den Berg gehört inzwischen zum Arbeitskreis Dortmund und arbeitet im Bergwerk “Graf Wittekind” mit. Da ein Teil der Strecke auf allen Vieren oder dem Bauch überwunden wird, zeigt die Grubenkleidung nach der Befahrung entsprechende „Spuren“. Der “Vorher-Nachher-Vergleich” auf den Fotos macht den Unterschied deutlich.  Nachher - mit eindeutigen Spuren der Befahrung an der Ausrüstung  (c) Uwe Peise  Vorher - unser Mitglied Lars noch mit sauberer Jacke und Schutzausrüstung  (c) Uwe Peise  Nähere Informationen gibt es unter:  www.besucherbergwerk-dortmund.de  Blick in die nordöstliche Abbaustrecke im Bergwerk “Graf Wittekind” in Dortmund-Syburg (c) www.bergbauverein.de Exkursion in den Bergbau im Harz und in Salzgitter  Ein Highlight des vergangenen Jahres war eine Vereinsexkursion in den Harz Anfang November. Der Hauptgrund für die Exkursion war eine Grubenfahrt im ehemaligen Erzbergwerk und künftigen Endlager „Konrad“ in Salzgitter. Da diese Befahrung bereits montagmorgens um 8.30 Uhr beginnen sollte, reisten die Teilnehmer bereits am Vortag an, um in Salzgitter zu übernachten. Aus diese Grund organisierten wir einen weiteren bergbaulichen Programmpunkt im knapp 40 km entfernten Clausthal-Zellerfeld im Harz.   Erster Treffpunkt war dort die Grube „Dorothea“. Bei trist-grauem Regenwetter trafen sich dort 20 Teilnehmer (Mitglieder und Freunde unseres Vereins) früh morgen. Nachdem wir uns mit heißen Würstchen nach der langen Anreise etwas gestärkt und aufgewärmt hatten, warfen wir uns in unsere Grubenkleidung. Für die Kolleginnen und Kollegen, die keine eigene Ausrüstung mitgebracht hatten, brachten unsere beiden Gästeführer vom Oberharzer Bergbaumuseum bzw. den Harzwasserwerken die entsprechende Ausrüstung mit. Nach einer Einführung ins das Thema und die Geschichte der Bergwerke „Dorothea“ und „Caroline“, begannen wir den Weg zum Mundloch der „Dorotheen-Rösche“. Zum Weiterlesen bitte hier klicken... Freigelegte Schachtabdeckung eines verfüllten, ehemals rd. 340 m tiefen Schachtes. Rundherum sind die Fundamente des Schachtgebäudes und Rohre der Wasserhaltung erkennbar. (c) www.bergbauverein.de  begleitet, die uns einen Blick in die sonst im Erdreich verborgenen Reste des Bergbaus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlaubte. Zum Weiterlesen bitte hier klicken...  Montanhistorische Begleitung von Altbergbau-Sanierungen  Zur Arbeit unseres Vereins gehört die Dokumentation der Geschichte diverser Bergwerksbetriebe, insbesondere im Raum Mülheim an der Ruhr. Hierzu ist vor allem die Recherche in Archiven und deren Aktenbeständen, der Abgleich mit historischen Grubenbildern und die Aufbereitung der Unterlagen notwendig. Arbeiten, die sehr theoretisch sind und oftmals viel Zeit in Anspruch nehmen. Immer wieder kommen widersprüchliche Angaben auf, deren Klärung ebenfalls zu diesen Arbeiten gehört.  Umso interessanter ist es, wenn wir z.B. Sanierungen von ehemaligen Bergwerksanlagen montanhistorisch begleiten dürfen. Ein Beispiel hierfür ist die Sanierung eines ehemaligen rd. 340 m tiefen Tiefbauschachtes, der bereits 1905 stillgelegt und verfüllt wurde. Da das ehemalige Betriebsgelände verkauft werden sollte, war eine Untersuchung und ggf. Sanierung des verfüllten Schachtes erforderlich. Mit Genehmigung des Rechtsnachfolgers, des Grundstückseigentümers und des ausführenden Bauunternehmens haben wir die gesamte Maßnahme über mehrere Wochen
Bergwerk Ibbenbüren, Schacht “von Oeynhausen 1” Foto: LvdB
Back to the roots - Gemeinsam der Bergbauvergangenheit eine Zukunft geben...!  Sicherlich ist es dem ein oder anderen aufgefallen, dass es im vergangenen Jahr etwas ruhiger um unsere Vereinsarbeit geworden ist. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. In den vergangenen Jahren haben wir im Bereich der montanhistorischen Arbeit einiges erreicht und mit unserem Projekt "MonTour" vielen Besuchern und Gästen bei unterschiedlichsten Bergbauführungen die Geschichte und Gegenwart des Bergbaus nähergebracht. Und insbesondere die Geschichte des Mülheimer Bergbaus stand bei der bergbaulichen Geschichtsarbeit im Vordergrund.   Allerdings ist unser Verein auch ein sehr kleiner Verein. Hinter einem Projekt wie "MonTour", über das wir in den letzten 16 Jahren ein gemischtes und sehr gut besuchtes Programm an Bergbauführungen angeboten haben, steckt aber auch - für die Besucher "unsichtbar" - eine Menge Arbeit für die Organisation und die Durchführung der Veranstaltungen. Da mit unserem Vereinsmitglied Klaus vor rund 4 Jahren jedoch eine für dieses Projekt wichtige und tragende Person verstorben ist, haben wir uns entschieden, den Umfang von "MonTour" reduziert.  Dem aufmerksamen Leser unserer Beiträge (u.a. auf unserer Facebookseite) wird aufgefallen sein, dass sich Mitglieder unseres Vereins z. B. auch im "Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V." und im „Förderverein Trainingsbergwerk e.V.“ engagieren.  Durch das Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus vor rund einem Jahr hat die Arbeit der Bergbauvereine an Bedeutung gewonnen, denn nun geht es darum, die Erinnerung an diesen für die Entwicklung des Ruhrgebietes wichtigen Industriezweig wach zu halten. Und da die meisten geschichtlich interessierten Vereine an Nachwuchsmangel leiden, ist auch die Konzentration dieser Geschichtsarbeit ein sinnvoller Schritt. Sei es durch Mitgliedschaften und Mitarbeit von einzelnen Mitgliedern in mehreren Vereinen oder durch Kooperationen zwischen den Vereinen.   Ende des Jahres 2018 wurde im Haus der Stadtgeschichte in Mülheim an der Ruhr die Ausstellung „Vor der Hacke war et duster“ über die Geschichte des Mülheimer Bergbaus gezeigt. Hierbei handelte es sich um ein Projekt des Stadtarchives Mülheim und des Arbeitskreises Mülheim an der Ruhr innerhalb des „Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.“. Leiter des Arbeitskreises ist Heinz-Wilhelm Auberg. Und auch unser Vereinsmitglied Lars van den Berg war als Mitglied des Fördervereins an den Vorbereitungen der Ausstellung beteiligt und konnte Erkenntnisse und Material aus der Dokumentationsarbeit unseres Vereins beitragen.  Lange Rede, kurzer Sinn: Gemeinsam können und müssen montanhistorische Vereine die Erinnerung an die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet wach halten. Der „Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V.“ wird daher auch weiterhin seinem Vereinsmotto „Der Vergangenheit eine Zukunft geben“ treu bleiben. Allerdings haben wir uns entschieden, uns wieder verstärkt – getreu dem Spruch „back to the roots“ – mit dem Mülheimer Bergbau zu beschäftigen. Dies bedeutet auch viel theoretische Arbeit, die nach außen hin oft nicht direkt sichtbar wird. Im Rahmen dieser Arbeit werden wir aber auch – sobald die Regelungen rund um das Covid19-Virus dies wieder zulassen – wieder Führungen und Touren, wenn auch in einem etwas reduzierten Umfang. Alle Informationen hierüber gibt es weiterhin auf unserer Facebookseite www.facebook.com/bergbaufuehrungen sowie hier auf www.bergbauverein.de.  Glückauf! Ihr/Euer Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V. Startseite